Gebäudemodernisierungsgesetz 2026: Was Eigentümer jetzt wissen sollten

Förderung von Wärmepumpen in Hemer werden hier erklärt. Weitere Informationen zu Fördermöglichkeiten bei WZ-Immobilien.

Das Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) wird das Gebäudeenergiegesetzes (GEG) ablösen.

Im Februar 2026 startet das parlamentarische Verfahren zur Reform des bisherigen Gebäudeenergiegesetzes (GEG). Auch bekannt als Habecks Heizungsgesetz.

Künftig soll es im Rahmen eines sogenannten Gebäudemodernisierungsgesetzes (GMG) neu strukturiert und in Teilen überarbeitet werden. Ziel ist es, energetische Modernisierung, Klimaschutzvorgaben und europäische Anforderungen neu zu bündeln und praktikabler auszugestalten. Hintergrund ist unter anderem die neue EU-Gebäuderichtlinie (EPBD), die bis Mitte 2026 in nationales Recht umgesetzt werden muss. Dabei geht es um höhere Effizienzstandards, langfristige Dekarbonisierung des Gebäudebestands und klarere Modernisierungsfahrpläne

Was könnte sich im Gebäudemodernisierungsgesetz 2026 ändern?

In der politischen Diskussion stehen insbesondere:

•          stärkere Technologieoffenheit bei Heizsystemen

•          mögliche Anpassungen an der 65%-Regel für erneuerbare Energien

•          neue Effizienzanforderungen für Bestandsgebäude

•          Anpassungen bei Übergangsfristen und kommunaler Wärmeplanung

Wichtig:

Bis zur endgültigen Verabschiedung gilt weiterhin das aktuelle GEG. Eigentümer, Investoren und Vermieter sollten daher laufende Modernisierungsentscheidungen nicht auf politische Absichtserklärungen stützen.

Unsere Einschätzung zu den Auswirkungen des neuen Gesetzes.

Das Gebäudemodernisierungsgesetz wird keine kurzfristige Revolution, aber eine strategische Weichenstellung für die kommenden Jahre. Wer Investitionen plant, sollte Wirtschaftlichkeit, Fördermöglichkeiten und zukünftige Anforderungen frühzeitig prüfen.

Immobilienmarkt Iserlohn, Hemer, Menden, Hagen und Umgebung 2026:

Moderne Wohnhäuser mit weißen Fassaden, Balkonen und großzügigen Vorgärten. Ein gehobenes Wohnumfeld. Häuser dieser Art werden in Iserlohn, Hemer, Menden, Hagen und Umgebung im Rahmen des Gebäudemodernisierungsgesetzes gefördert.

Zwischen Wärmeplanung, Förderdschungel und Werterhalt

Der Immobilienmarkt in Iserlohn und dem märkischen Sauerland befindet sich im Umbruch. Hausbesitzer stehen heute vor komplexeren Fragen als je zuvor: „Was ist meine Immobilie im Angesicht steigender energetischer Anforderungen noch wert?“ oder „Muss ich jetzt sofort handeln, um den Anschluss nicht zu verlieren?“. In diesem ausführlichen Ratgeber beleuchten wir die aktuelle Situation für das Jahr 2026 und zeigen auf, warum gerade für Eigentümer in Städten wie Iserlohn Besonnenheit gepaart mit strategischer Planung der Schlüssel zum Erfolg ist.

Die gesetzliche Lage: Warum Iserlohn, Hemer, Menden und Umgebung eine Sonderrolle einnehmen

Das Jahr 2026 markiert einen wichtigen Meilenstein in der deutschen Energiepolitik. Während in großen Metropolen die Fristen für die kommunale Wärmeplanung bereits enger gefasst sind, genießen wir in Iserlohn, Hemer, Menden und Umgebung – aufgrund unserer Stadtgrößen unter 100.000 Einwohnern – noch eine gewisse Planungssicherheit.

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG), oft als „Heizungsgesetz“ bezeichnet, sieht vor, dass in Iserlohn erst nach Vorliegen der offiziellen kommunalen Wärmeplanung (spätestens Mitte 2028) die Pflicht zum Einbau von Heizungen mit mindestens 65 % erneuerbaren Energien bei einem Heizungswechsel vollumfänglich greift.

Doch Vorsicht:

Das bedeutet nicht, dass man das Thema ignorieren sollte. Die CO₂-Preise steigen kontinuierlich und erreichen 2026 ein Niveau, das die Nebenkosten für fossile Brennstoffe spürbar nach oben treibt. Wer heute eine Entscheidung trifft, sichert den Wert seiner Immobilie für die nächsten Jahrzehnte.

Ob Gebäudemodernisierungsgesetz oder Gebäudeenergiegesetz –

gefördert wird weiterhin

Drei unterschiedlich große Häuser. Darüber eine auffwärts gerichtete Kurslinie. Zwischen den Häusern sind Münzen gestapelt. Das Bild stell die Förderungen zum Gebäudemodernisierungsgesetz dar.

Fördergelder 2026:

Den Überblick im Förderdschungel behalten:

Die gute Nachricht:

Der Staat unterstützt den Umstieg auf klimafreundliche Heizungen und energetische Sanierungen massiver denn je. Dabei teilen sich die Zuständigkeiten primär auf zwei große Institute auf:

1. Das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle)

Das BAFA ist primär für die Einzelmaßnahmen zuständig. Wenn Sie beispielsweise die Dämmung verbessern, neue Fenster einbauen oder eine Optimierung Ihrer bestehenden Heizungsanlage planen, ist dies Ihre Anlaufstelle.

•          Förderumfang: Zuschüsse liegen oft bei 15 % der förderfähigen Kosten, mit einem zusätzlichen Bonus von 5 %, wenn die Maßnahme Teil eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) ist.

•          Link: Besuchen Sie die BAFA-Förderübersicht

2. Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau)

Die KfW ist Ihr Partner, wenn es um den Heizungstausch oder die Sanierung zum Effizienzhaus geht.

•          Zuschüsse beim Heizungstausch: Hier sind Förderraten von bis zu 70 % möglich (bestehend aus einer Grundförderung von 30 %, einem Geschwindigkeitsbonus von 20 % bei schnellem Umstieg und einem einkommensabhängigen Bonus von 30 %).

•          Ergänzungskredite: Für viele Eigentümer sind zudem die zinsgünstigen Kredite interessant, die die finanzielle Belastung strecken.

•          Link: KfW-Programmsuche für Privateigentümer

Der energetische Zustand als neuer Preisanker

In unserer täglichen Arbeit bei WZ-Immobilien beobachten wir:

Der „energetische Rucksack“ ist zum Verhandlungsargument geworden.

Käufer kalkulieren die Kosten für Wärmepumpe, Dachdämmung oder Fenstertausch direkt in ihr Gebot ein. Ein Haus mit der Energieeffizienzklasse H lässt sich heute nur schwer zum selben Preis vermarkten, wie ein vergleichbares Objekt der Klasse C, selbst wenn die Substanz ansonsten gut ist.

Auch wenn wir nach unseren Erfahrungen die Aussagekraft von Energieausweisen in Teilen als äußerst fragwürdig erleben.

Die Immobilienwelt 2026 ist komplexer geworden, aber sie bietet auch Chancen. Durch die kluge Nutzung von Fördermitteln und die Beachtung der lokalen Besonderheiten in Iserlohn können Sie den Wert Ihres Eigentums nicht nur erhalten, sondern steigern.

Lassen Sie sich nicht von Schlagzeilen verunsichern. Die Frage ist meist nicht, ob man etwas tun muss, sondern wann der betriebswirtschaftlich sinnvollste Zeitpunkt dafür ist. Dies hängt individuell von Ihrem Alter, Ihrer Finanzplanung und dem Zustand des Objekts ab.

Wissen Sie, was Ihre Immobilie heute wirklich wert ist?

Die theoretischen Auswirkungen des Gebäudemodernisierungsgesetz sind das eine – die Realität am Iserlohner Markt das andere. Viele Eigentümer unterschätzen oder überschätzen den Einfluss der aktuellen Energiepolitik auf ihren individuellen Immobilienwert.

Gehen Sie auf Nummer sicher: WZ-Immobilien bietet Ihnen eine kostenfreie und unverbindliche Immobilien-Bewertung an. Wir analysieren Ihr Objekt unter Berücksichtigung der aktuellen energetischen Standards und der spezifischen Nachfrage in Iserlohn und Umgebung. So erhalten Sie ein klares Bild für Ihre Zukunftsplanung.

telefonierender Makler WZ-Immobilien freut sich über einen Anruf. Er informiert Sie über das Gebäudemodernisierungsgesetz
Nehmen Sie jetzt Kontakt mit uns auf

Wie geht es weiter mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz ?

Der genaue Inhalt des GMG ist aktuell (Februar 2026) noch offen und umstritten. Im Fokus stehen unter anderem:

  • Technologieoffenheit

Die neue Regel soll flexibler und technologieoffener werden als das bisherige GEG – also nicht mehr nur bestimmte Vorgaben für Wärmepumpen, sondern mehr mögliche technische Wege zur Erreichung von Klimazielen.

mehr….

  • Anteil erneuerbarer Energien bei Heizungen

Ein zentrales Streitfeld ist derzeit die Frage:
Sollen neue Heizsysteme weiterhin einen Mindestanteil (z. B. 65 %) aus erneuerbaren Energien haben? Das war Kernelement der letzten GEG-Novelle

mehr….

  • politisch umstritten und noch nicht abschließend entschieden.

EU-Richtlinie (EPBD)Ein weiterer Treiber ist die neue EU-Gebäuderichtlinie, die bis Mai 2026 in deutsches Recht umzusetzen ist – sie fordert u. a. deutlich höhere Effizienzanforderungen für Gebäude. Die Umsetzung dieser EU-Vorgaben wird ein Kernpunkt im GMG sein.

mehr….

Wir halten Sie weiterhin auf dem Laufenden

WZ-Immobilien – Ihr Immobilienmakler für Iserlohn, Hemer, Menden, Hagen und Umgebung informiert Sie über alle aktuellen Immobilien-Themen. Auf Unserer Seite „AKTUELLES“ finden Sie stets Hinweise und wichtige Informationen rund um Ihre Immobilie.

Selbstverständlich stehen wir Ihnen für Rückfragen gerne zur Verfügung und freuen uns auf Ihren Anruf oder Ihre E-Mail!

telefonierender Makler WZ-Immobilien freut sich über einen Anruf. Er soll ein Haus verkaufen in Hemer
Nehmen Sie jetzt Kontakt mit uns auf

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner